Den Schwarzen Fluß hinunter

Ich bin so traurig, dass ich gehen muss.
Wo Donnerwelten sich trennen von mir.
Wie fortgerissene Federn am schwarzen Fluß.
So geh‘ ich von dir.

Wie die Vögel auf den Dächern sitzen,
auf roten Ziegeln in die Ferne sehn und mir
ein Lied von weiten Welten singen,
so wär ich gern bei dir.

Dass ein Windstoß uns davon trägt,
am Rand der Welt auf Schwingen gleiten,
wo Schwerter auf den Wellen tanzen,
Giganten Sonnenstrahlen überschreiten.

Wo Wellenchöre rauschen,
Schiffe zu ihrer Heimat fahren,
Wo Mythenkreaturen lauschen,
Sich Lichterscheine scharen.

Um ein Lied, das aus der Ferne klingt,
Wenn Katarakte rauschen,
Einer Blume, die dort singt,
Verlorene Fischer lauschen.

Da, wo das Licht im Meer verschwindet,
und die Wellen untergehen.
Wo fortgerissene Federn wehen,
möcht‘ ich dich gern wiedersehen.